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Tonnenlager

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  • Tonnenlager

    Hab leider mal wieder ein seltenes Problem bzw. keinen Tread gefunden der dazu was berichtete:

    Eigentlich wollte ich nur die hinteren Querlenker (Satz) wechseln. Dabei muss aber für den Kurzen (vorne oben) die Achse abgesenkt werden, weil man schlauerweise den Bolzen von der falschen Seite verbaut hat (umgekehrt - Mutter in Fahrtrichtung - wäre es gar kein Problem).
    Es lässt sich rechts vorne die Schraube vom Tonnenlager nicht lösen. Dort hat sich die Schraube und die Alubuchse vermutlich unter Salzeinwirkung so dermassen "verschweisst", dass da auch mit Unmengen an WD40 nix zu machen war. Mit hohem Kraftaufwand (Drehmomentschlüssel 400 Nm) hat sich dann zumindest so viel getan, als dass die Gummibuchse sich mitdreht. Dacht, dass damit wenigstens der Bolzen raus geht (samt Gummibuchse - dann muss halt das Tonnenlager auch gleich mitgewechselt werden). Aber Fehlanzeige - es fühlt sich so an, als dass sich am anderen Ende was mitdreht - denn der Bolzen kommt auch nach ca. 30 Umdrehungen nicht runter.
    Wer kann mir sagen, wie man an das andere Ende kommt? Denke dass es unter der hinteren Sitzbank sein sollte? Wie kriegt man die Sitzbank raus?
    Oder hat jemand eine sonstige Lösung?

  • #2
    ne einschweißmutter in der Bodengruppe und ich glaub sogar in einem der Träger.

    Die Schrauben sind allerdings auch tierisch lang an der Hinterachse.
    In jedem Ü-Ei ist ein toter Minion
    Ersatzteile und Trödelkammer

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    • #3
      Wenn die Schraube so fest sitzt, wird es mit Schweißgerät erst heiß gemacht, dann gedreht. Unter dem Sitzbank
      gibt es keine Mütter, das muss, wie bereits erwähnt an Karosserie sein.
      Life is too short for ugly cars. SRT Power.

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      • #4
        Meint ihr nun die Achsaufhängungsbolzen oder die von den Tonnenlager selbst?

        Tonnenlager ist die Überschrift....
        Zuletzt geändert von dragvette; 08.10.2018, 21:01.
        ...awesome hard fast SRT8 beast...

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        • #5
          Der Bolzen vom Tonnenlager lässt sich ja gegen Wiederstand drehen (das Gummiteil des Tonnenlagers dreht sich halt mit) aber er kommt nicht runter.
          Er ist auch nicht mehr starr mit der Karosserie verbunden, lässt sich etwas hin und her bewegen (Längsachse).
          An die Mutter (fest verbunden mit dem Rahmen) muss man doch irgendwie rankommen?

          Hat jemand eine aktuelle Bezugsquelle für das Tonnenlager (am besteneinzeln, nur für das rechts vorne an der Hilfsachse).
          Hab stundenlang das Netz durchwühlt und nur einen kompletten Satz in Polyuretan für über 400 € gefunden.
          Hätte lieber das Original - müsste ansonsten ja auch alle 4 Lager machen, wo die übrigen 3 aber noch passabel sind.

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          • #6
            Kannst du über Bernd (Autohaus Ebert) Bestellen.

            WEnn die Mutter abgerissen ist wird das aber nun Arbeit.
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            • #7
              Danke für die Info (Cosmic) - hab das Lager gestern beim letzten noch in meiner Nähe verbliebenen Vertragspartner (Fiat/Chrysler) bestellt - ca 100 Öcken.
              Die Mutter ist ziemlich sicher abgerissen - man kann beim Lastwechsel das leise Klacken hören, weil das ja jetzt etwas Spiel hat.
              Was ist denn Deine Definition von Arbeit :-)?
              Die Frage ist doch, wie ich an das Sch...-Ding rankomme. Muss ja unter der Rücksitzbank sein. Menn man also per Entfernen von diversen Einbauten ran kann um sie wieder anzuschweißen wäre die Arbeit ja vergleichsweise nicht so schlimm. Bekomme das Lager am Freitag - werde also voraussichtlich am Wochenende rangehen.
              Mache dann auch einige Fotos - dann hat es der Nächste, den so was trifft, etwas leichter.

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              • #8
                Da wirst von von Innen nicht rankommen. Wenn die im Längsträger ist bleibt fast nichts anderes übrig als ein "Fenster" einzuarbeiten und die Mutter wieder anzuschweißen. Alternative wäre die SChraube abflexen, kurz wie möglich, in den längsträger schmeißen, ne Dose Hohlraumkonservierung hinterher und dann eine neue z.B. Gewindeniet setzen.

                Der Träger selber hat da hinten so gut wie keine Öffnungen wo man angeln könnte und wenn die auch noch Gefressen hat brauchst du ja auch Gewalt.

                Vielleicht bekommst du sie an einer Ecke von Außen gepunktet wenn du den Kopf der SChraube abflext und kannst dann nochmal versuchen zu drehen.
                In jedem Ü-Ei ist ein toter Minion
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                • #9
                  Wenn noch nicht abgerissen, dann heiß machen und mit dem Schlagschrauber. Hatte das selbe Problem an meinem Wintersubaru (jedoch 18 Jahre alt) als ich den Hinterachsträger gewechselt hab.

                  Zwei von vier Schrauben sind mir abgerissen und in der Karosserie gesteckt.
                  ​​​​​​Hab alles versucht, neue anschweißen etc.

                  Von innen wär man nur durch Blech auflexen ran gekommen und dort wär auch keine Mutter gewesen sondern eine Art eingezogenes Gewinde.

                  Habe es schlussendlich mühsam rausgebort und neues Gewinde geschnitten. Sind unzählige Bohrer bei drauf gegangen .

                  Wird beim Dicken nicht großartig anders sein.
                  Aber wenn abgerissen sollte die Schraube ja raus kommen und so würde ich nicht mehr fahren

                  ​​

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                  • #10
                    Ne, die Mutter ist IM Träger abgerissen... das sind so 4kant Dinger die verpunktet werden. und die haben die gleiche Festigkeitsklasse wie die SChrauben, das ist echt ne scheiß Arbeit.
                    In jedem Ü-Ei ist ein toter Minion
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                    • #11
                      Danke nochmal für die Infos. Frage mich allerdings, wie man denn bei der Produktion des Rahmenteiles an das "4kant-Ding" zum anschweißen rangekommen ist?

                      Wenn sich das Bild vom Innenraum so zeigt, wie berichtet, muss ich dann wohl das alte Tonnenlager mal ausbrennen (Gummi raus), um eventuell von unten an die Geschichte ran zu kommen. Den Bolzen abflexen, will ich (solange was anderes noch möglich ist) lieber nicht, sonst kann ich den gar nicht mehr drehen.

                      Bezüglich der Härte der Bolzen hab ich noch einen Tip: Nachdem ich schon am DPF mit normalen Bohrern gescheitert bin, hab ich mir HSSE-Bohrer von HAWERA (5% Kobalt - und keine aus China) besorgt. Beim Tauschen der Querlenker sind mir auch zwei Bolzen gebrochen, wovon einer ausgebohrt werden musste weil er nicht mehr aus dem Radträger (Alulegierung) rauswollte. Die fressen sich da bestens durch - man muss halt konsequent mit wenig Drehzahl und Kühlung a la Bohröl arbeiten.

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                      • #12
                        Danke nochmal für die Infos. Frage mich allerdings, wie man denn bei der Produktion des Rahmenteiles an das "4kant-Ding" zum anschweißen rangekommen ist?
                        Naja, die Längsträger sind ja keine 4 kant rohre sondern zusammengesetzt aus mind. 2 Blechen. Die Muttern werden vor dem Verpunkten eingeheftet.
                        In jedem Ü-Ei ist ein toter Minion
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