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antony
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Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« am: 25. September 2008, 17:45:12 » |
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Hallo Freunde des Dicken  Eine Frage an die Reifenspezialisten: " Wie und warum gibt es bzw. bildet sich die "Sägezahnbildung" an den Reifen ? "Sie macht sich durch ein hörbares "Wummern" bei langsamer und mittlerer Fahrt, insbesondere beim Ausrollen, z.Bsp. an eine Ampel, bemerkbar. Wenn man vorsichtig mit der Hand über die Reifenschulter geht, kann man sie fühlen. Bisher erhaltetene Auskünfte: 1. "Weiß ich auch nicht" 2. "Kommt von der Spurverbreiterung" und weitere sehr informative !  Auskünfte. Gruß Antony
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Sox
Chrysler 300 C Fan
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #1 am: 25. September 2008, 17:48:00 » |
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Der ADAC meint dazu:
So kommt der Sägezahn zu Stande
Moderne Reifen sind auf gute Nass- und Aquaplaning-Eigenschaften ausgelegt, damit sie ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Vor allem breitere Hochgeschwindigkeitsreifen besitzen eine offene Profilgestaltung und einen hohen Profil-Negativanteil (wenige hochstehende Profilblöcke) im Reifenschulterbereich, um möglichst viel Wasser aufzunehmen und abzuleiten. Beim Fahren kommt es an den Profilstollenblöcken aber zu hohen Schlupfbewegungen, die unter Umständen zu einem sägezahnförmigen Verschleißbild führen können – hauptsächlich an den Reifen der nicht angetriebenen Achse. Die Folge: Verminderte Laufruhe und ein schlechteres Geräuschverhalten.
Und das kann man dagegen tun
Vorbeugen kann man dem Sägezahnverschleiß durch eine korrekte Einstellung des Luftdrucks sowie durch frühzeitiges (ca. 5000 bis 8000 km) seitengleiches Wechseln der Räder von vorn nach hinten. Empfehlungen der Fahrzeughersteller findet man dazu im allgemeinen in der Fahrzeug-Bedienungsanleitung. Hat sich der Sägezahn jedoch schon zu stark ausgebildet, hilft gegen dieses Problem – wenigstens bei Reifen ohne so genannte Laufrichtungsbindung – allenfalls noch ein diagonaler Tausch der Räder.
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Sox
Chrysler 300 C Fan
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #2 am: 25. September 2008, 17:49:34 » |
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...wikipedia
Als Sägezahnbildung bezeichnet man im Zusammenhang mit den Reifen eines Kraftfahrzeugs, insbesondere bei PKW- und Motorrad-Reifen, eine besondere Form des Reifenverschleißes. Bedingt durch Reifencharakteristik und Fahrstil, aber auch durch eine verstellte Achsgeometrie und defekte Stoßdämpfer kann es zu einer unregelmäßigen Schräg-Abnutzung von Profilblöcken kommen, die im Seiten-Profil an Sägezähne erinnert.
Das so verschlissene Profil führt nicht nur zu einer schnelleren Unbrauchbarkeit des Reifens, sondern kann auch das Abrollgeräusch des Reifens deutlich erhöhen und die Fahreigenschaften des Fahrzeugs verschlechtern. Zudem kann es einen unruhigen Lauf der Reifen verursachen. Das heißt, dass das Fahrzeug (egal ob Pkw oder Lkw) zwar noch fahrbar ist, aber eine unruhige Fahrweise hat, welche sich trotz ausgewuchteter Reifen durch "Flattern" im Lenkrad bemerkbar macht.
Sägezahnbildung im DetailDer Sägezahnbildung kann durch regelmäßigen Tausch der Reifen (ca. alle 10-15.000 km) von vorne nach hinten vorgebeugt werden. Sollte dies nicht helfen, kann man auch versuchen, die Reifen von links nach rechts zu tauschen, wodurch sich die Laufrichtung der Reifen umkehrt. Dies ist bei laufrichtungsgebundenen Reifen allerdings nicht zulässig. Auch führt es unter Umständen zu einem kurzzeitig erhöhten Reifenverschleiß, bis sich der Reifen der umgekehrten Drehrichtung angepasst hat. Wenn nicht rechtzeitig getauscht wird, kann die Haltbarkeit der Reifen durch Sägezahnbildung auf unter die Hälfte sinken: die Reifen weisen dann zwar noch viel Profil auf, sind aber mit Sägezähnen extrem unleidig zu fahren aufgrund der Geräuschentwicklung bzw. des Flatter-Effektes.
Mit Hilfe einer Präzisionsfräse kann man den Reifen von den Sägezähnen befreien. Hierbei wird der Reifen vermessen und so lange Material vom Profil abgenommen bis die Lauffläche wieder Normalzustand angenommen hat. Hierbei kann aber eventuell viel Profil abgenommen werden, was die Lebenserwartung des Reifens verringert.
Dieses sogenannte „Egalisieren“ von Reifen mit einem "Sägezahn" wird von einigen Meisterbetrieben des Vulkaniseur- und Reifenmechaniker-Handwerks durchgeführt.
Kenn ich persönlich nicht, hatte ich nie
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Sox
Chrysler 300 C Fan
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #3 am: 25. September 2008, 17:59:02 » |
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Wenn ich mich nicht irre fahr Du ja schon ne weile mit dem Dicken und immer original Bereifung hattest das früher wohl nicht, fährst immer den Pirelli?
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antony
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #4 am: 25. September 2008, 22:05:03 » |
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Hallo Sox  Ja, ich fahre die Original-Bereifung von Pirelli Dieses Phänomen hatte ich noch an keinem Auto. Die Räder wurden von hinten nach vorne getauscht, das brachte eine erhebliche Besserung. Bin gespannt, wie lange sie anhält. Reifendruck immer 2,5 bar, jetzt 2,4 bar, und überladen habe ich meinen Dicken auch nicht. Die Spur soll stimmen, trotzdem lasse ich sie noch mal überprüfen. Ich werde jetzt auch die Stoßdämpfer prüfen lassen, obwohl die Reifen nicht springen. Gruß Antony
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antony
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #5 am: 26. September 2008, 08:01:12 » |
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Hallo Freunde des Dicken  Einige der genannten Ursachen sind mir bekannt. Meine Fragestellung zielte darauf hinaus, ob jemand von Euch mit seinem Dicken diese Erfahrung machen mußte und ob es diesbzüglich aus dieser Erfahrung eine Lösung gibt. Trotzdem, für weitere Hinweise bin ich dankbar ! Gruß Antony
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Koenig
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #6 am: 26. September 2008, 21:23:48 » |
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Hallo Helmut, meiner hat mit der Serienbereifung 2.8 bar/kalt = ca. 3.0 warm, Und alle 5000 km lasse ich Tauschen, wie in der Betriebsanleitung beschrieben achsgleich und diagonal. Habe jetzt gesamt 48000 runter und keine Laufgeräusche  Gruß Siggi
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antony
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #7 am: 27. September 2008, 09:16:09 » |
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Hallo Siggi  Wenn das stimmt, dann........ ! "Zuerst lesen, dann benutzen und nicht umgekehrt "  Da habe ich wohl etwas überlesen, wer von Euch wußte das und hat danach gehandelt oder handeln lassen ? Gruß Helmut
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Guido
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #8 am: 27. September 2008, 10:27:55 » |
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Hallo Helmut! so einen Effekt hatte ich bei noch keinem Fahrzeug. Derzeit fahre ich auch mit 2,8 bar. (Ich hab immer schon ca. 0,2bar mehr reingetan, beim Dicken etwas großzügiger...  ) Der Wechsel Vorne/Hinten erfolgt im Rhythmus der Jahreszeiten (Winter-/Sommerreifen) Extra tauschen der Reifen in der Saison war daher nie nötig. Das diagonal tauschen habe und würde ich nicht machen, da bei den meisten Reifen die Laufrichtung vorgegeben ist!Viele Grüße! Guido
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antony
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #9 am: 28. September 2008, 08:49:20 » |
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Hallo Guido  Beim Sommer/Winter Wechsel wurde das auch gemacht (Vorne >>Hinten). Diagonal habe ich nie bei einem Auto gemacht, würde ich aus den bekannten Gründen auch nicht machen lassen. (Die Carcasse wird dann in entgegengesetzter Richting gewalkt, das hat sie nicht so gerne. Da hat man schon in diesem Zusammenhang von Reifenplatzern gehört) Gruß Helmut
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Luttinger
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #10 am: 30. September 2008, 06:04:15 » |
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Ich denke ich habe das gleiche Problem wie Du. Ein leichtes "poltern" ist spürbar da....
Da eh bald auf die WR umgerüstet wird, werd ich nächstes Jahr umstecken lassen.
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Koenig
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #11 am: 29. Oktober 2008, 22:02:41 » |
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@Guido: Laufrichtung ? Ich versuche mir das die ganze Zeit vorzustellen.  Ohne ein abziehen der Reifen ist das doch nicht möglich.... In der Betriebsanleitung S. 119 steht das von mir gemeinte Schema: Von vorne nach hinten seitengleich - von hinten nach vorne über Kreuz. Nach Wartungsplan "A" alle 12000 km. Gruß Siggi
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Guido
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #12 am: 29. Oktober 2008, 22:52:21 » |
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Hi Siggi! Die Laufrichtung sollte sich NIE NICHT (wie der Bayer sagt...  ) ändern. Da hilft auch das Abziehen der Reifen nicht...  Ein Reifen, der links montiert ist, sollte dies sein ganzen Leben lang bleiben. (...mal vorne, mal hinten...) (Der Vollständigkeit halber: bei den rechten Reifen ist das genauso...  ) (Die Begründung dazu hatte Helmut eben geschrieben) Also widerspricht das "über Kreuz" eigentlich den Vorgaben des Herstellers... Guckst du z.B. hier: Link ohne Beschreibung - bitte vorm posten von Links die Hilfe benutzen! oder hier: Link ohne Beschreibung - bitte vorm posten von Links die Hilfe benutzen!..."Um eine unterschiedlich starke Reifenabnutzung gar nicht erst entstehen zu lassen, empfehlen ADAC, Reifenindustrie und auch die meisten Fahrzeughersteller (Hinweise gibt die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs), die Reifen ca. alle 10000 bis 15000 km seitengleich (also nicht diagonal) achsweise zu tauschen. Diese Maßnahme verhindert auch unangenehme Verschleißformen wie die Sägezahnbildung", die den Abrollkomfort beeinträchtigen können." Guido
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antony
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #13 am: 30. Oktober 2008, 15:25:19 » |
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Hallo Guido  Deine beiden "Links" sind sehr informativ und bestätigen die hier gemachten Aussagen. Gruß Helmut
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antony
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Re: Warum " Sägezahnbildung " an den Reifen ?
« Antwort #14 am: 24. September 2009, 20:15:01 » |
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Hallo Freunde des Dicken  Um dasThema noch mal zu aktualisieren  Die Ausage vom ADAC zu diesem Thema ist noch immer aktuell. Leider noch keine weiteren Erkenntnisse. Hier der Beitrag von Sox vom 25.09.2008 **************************************************** Der ADAC meint dazu: So kommt der Sägezahn zu Stande Moderne Reifen sind auf gute Nass- und Aquaplaning-Eigenschaften ausgelegt, damit sie ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Vor allem breitere Hochgeschwindigkeitsreifen besitzen eine offene Profilgestaltung und einen hohen Profil-Negativanteil (wenige hochstehende Profilblöcke) im Reifenschulterbereich, um möglichst viel Wasser aufzunehmen und abzuleiten. Beim Fahren kommt es an den Profilstollenblöcken aber zu hohen Schlupfbewegungen, die unter Umständen zu einem sägezahnförmigen Verschleißbild führen können – hauptsächlich an den Reifen der nicht angetriebenen Achse. Die Folge: Verminderte Laufruhe und ein schlechteres Geräuschverhalten. Und das kann man dagegen tun Vorbeugen kann man dem Sägezahnverschleiß durch eine korrekte Einstellung des Luftdrucks sowie durch frühzeitiges (ca. 5000 bis 8000 km) seitengleiches Wechseln der Räder von vorn nach hinten. Empfehlungen der Fahrzeughersteller findet man dazu im allgemeinen in der Fahrzeug-Bedienungsanleitung. Hat sich der Sägezahn jedoch schon zu stark ausgebildet, hilft gegen dieses Problem – wenigstens bei Reifen ohne so genannte Laufrichtungsbindung – allenfalls noch ein diagonaler Tausch der Räder. *************************************************** Gruß Antony
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