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  • Cosmic
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    natürlich hat die Spur Einfluss auf den Sturz, das ist Konstruktionsbedingt. Es gibt ne Vorgabe wie de Achsrahmen wieder zu montieren ist.

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  • earl
    antwortet
    Aber der TÜV schaut sich eventuell die Tonnenlager an - und die sind nun mal 300.000 Km alt und sehen entsprechend nicht so schön aus.
    Klar, die Achsstellung hat eher mit Geradeauslauf zu tun. Der Sturz könnte sich aber schon durch eine etwas andere Achsstellung in geringen Maß verändern?
    Allein das Einstellen der Spur hat laut Protokoll schon eine geringe Veränderung des Sturzes bewirkt (04'). Kann auch sein, dass nach kurzer Fahrstrecke (paarmaliges einfedern bzw. verschränken des Wagens) die Messwerte vom Sturz wieder verändert sind. Wird schon seinen Grund haben, dass man darauf verzichtet hat, eine Sturzverstellung einzubauen (technisch kaum ein Aufwand).

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  • Cosmic
    antwortet
    ne, die Tonnenlager haben keinen Einfluss auf die Sturzwerte. die ganze Achse hinten ist selbsttragend, nichtmal die Dämpfer haben einen Einfluss darauf.


    der TÜV sieht die werte nicht und die Räder werden aller Wahrscheinlichkeit auch sauber ablaufen.

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  • earl
    antwortet
    solange die Reifen normale Lebensdauer behalten, strört mich das auch nicht.
    Da ich ja nur eins von den 4 Tonnenlager getauscht hab, ist es dem wohl geschuldet. Aber wie schon beschrieben, ist das halt eine sehr unangenehme Arbeit. Mal sehen, ob ich das doch noch mal (in den ruhigen Wintertagen :-)) angreife. Kosten leider auch ordentlich mehr als bei vergleichbaren Fahrzeugen. Der nächste TÜV könnte ja auch darauf bestehen....

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  • Cosmic
    antwortet
    hinten merkste den nicht sonderlich. aber ist halt schon n heftiger Unterschied, hat meiner aber auch. die achse hat aber auch was spiel in den Lagern der Lenker, kann man alles austarrieren ist aber ordentlich Arbeit.

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  • earl
    antwortet
    Ach ja, bei der Achsvermessung hat sich gezeigt, dass der Sturz hinten asynchron ist (links -0°13' rechts -1°46' laut Protokoll nach den Einstellungen der Spur).
    Somit hab ich rechts etwas mehr Sturz als die Min. -1°12' und Max. 0°06' gemäß Protokollvorgabe. Da aber die Grundtolleranz schon mehr als 1° ist, dürfte das doch eher wenig Auswirkung haben?

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  • Cosmic
    antwortet
    Die Folie vorne ist eigentlich serie, sollte auch wieder drauf wenn die sich löst, sonst sammelt sich Wasser und Dreck im Längsträger und gammelt von innen schön durch.

    Die Bolzen lassen sich meiner Erfahrung nach, nach den ersten Windungen per Hand rausdrehen, vorne wie hinten. Das deutliche Spiel ist gewollt weil man die beiden Rahmen nach Montage grob ausrichten muss.

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  • earl
    antwortet
    Sicher, wenn es so läuft wie es mich erwischt hat, kann man schon darüber sinnieren ob es blöd ist, dass die Mutter nicht angeschweisst ist.
    Aber, mit der Lösung lässt man wahrscheinlich mehr Spiel im System der 4 Aufhängungspunkte zu. Wenn alle 4 Muttern verschweisst wären, dann darf sich da aber auch nichts verziehen - sonst muss das Tonnenlager das permanent ausgleichen und die Laufruhe wird sicher schlechter?
    Wer also die Tonnenlagerbolzen aufschrauben will, sollte auf keinen Fall, so wie ich "Blauäugiger", nur blos die Kraft erhöhen, wenn es mit angemessenem Kraftaufwand nicht geht.
    Offenkundig hab ich zunächst schon den Bolzen einige Millimeter gelockert - dadurch hatter der eben auch die Möglichkeit durch Bewegung in der Längsachse (musste halt auch Verlängerung und großen Drehmomentschlüssel nehmen, weil der Bolzen in der Hülse des Tonnenlagers fest gesessen hatt und das Gummi die ganze Kraft aufgenommen hat), die Halteklammern erst mal etwas aufzubiegen. Umso besser, wenn durch meine Erfahrung nun irgend ein anderes armes Sch.... davor bewahrt werden kann.
    Übrigens hatte ich (glaub ich) schon mal erwähnt, dass ich die 4. Lichtmaschiene drin hab. Die Werkstätten gehen beim Wechsel derer offenbar alle den Weg die Vorderachse/Motorhalterung abzusenken. Beim letzten Wechsel hatte es eben bei einem der Bolzen ein Problem gegeben - musste länger auf die Fertigstellung warten, weil "ein Bolzen nachbestellt werden musste". Auf einer Seite hab ich nur eine Bitumenfolie an der Rahmenstelle, die nicht in Wagenfarbe lackiert ist - woraus ich schlussfolgere, dass da eventuell auch der Rahmen aufgemacht werden musste? Also auch dem Profi kann so was passieren...

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  • Cosmic
    antwortet
    naja, oft scheint das nicht aufzutreten, sonst hätte uns Bernd schon gewarnt da kommt normalerweise nix hin was die Schraube am rausdrehen hindern könnte.

    Schöner Bericht und Top gelöst!

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  • annatiko
    antwortet
    OK, blöder kann man die Befestigung des Mutters gar nicht gemacht haben, einfach nen Stück Blech darauf falten,
    und zwar in eine Stelle das nicht erreichbar ist?

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  • earl
    antwortet
    So, auch dazu nun mein Bericht:

    An die Mutter ist tatsächlich kein Rankommen vom Innenraum. Aber, wenn man den Haltestöpsel des Radhauses an der Stelle rausfummelt, kann man genau durch eine 7mm-Bohrung auf Mutter und Bolzen sehen - wer also mal feststellt, dass die Schraube nicht aufwill, kann so wenigstens punktgenau WD40 draufhalten (das hätte ich mal vorher wissen sollen :-)). Dann ist das gute Stück eine normale 6-kant-Mutter auf einem Rechteckstahlstück, welches nicht (!!!) verschweisst sondern von Blecklammern (eine ist im Bild deutlich zu sehen) am Drehen gehindert wird. Also ein Fenster (4 x 5 cm) reingeschnitten, die Blechklammern mit Brecheisen soweit gerade gebogen, dass sie die Mutter wieder am Drehen hindern und flux, konnte ich auch den Bolzen ausdrehen - der gar nicht rostig im Gewindegang war!.
    Tonnenlager rausmachen ist ja bekanntlich ne Drecksarbeit aber man kann sich da helfen (Gummi ausberennen/schneiden, die Stahlbüchse des alten Lagers anschneiden und dann auftreiben).
    Das neue Lager allerdings wieder einpressen ist bei den Vorderen schwer, weil man keine normale Hülse verwenden kann (musste ein Segment aus der Hülse ausschneiden, da ja ein Stahlteil übersteht). Aber letztlich ging es dann schon gut rein. Nun Bolzen eindrehen und das Fenster wieder verschweissen.
    Als ich schlussendlich die Bühne runtergefahren hab, ist mir eine komische Bewegung in der Radausrichtung aufgefallen. Also wieder hoch, Rad runter und ...... das Gummilager des Federhaltearmes total ausgeschlagen - was ich vorher absolut nicht bemerkt hab. Die Dinger kann man bei Fürst (Meyle-Teile mit der Bezeichnung Lager-Lenker) bestellen, 20 Öcken das Stück. Sind nicht eindeutig beschrieben, aber die Masse waren doch sehr passend, und bei dem Preis ist nicht viel kaputt. Sind aber genau die richtigen und das Auswechseln ist zwar kein Vergnügen aber machbar. Wer das Aus- und Einpressen scheut, kann den kompletten Arm für ca 80,-- plus Versand aus USA, erwerben. Wichtig dabei ist, dass im Achsschenkel, von der Seite, wo der Bolzen den Imbuskopf hat, eine kaum zu erkennende Hülse im Sitz steckt, welche ein Stück weit ausgeklopft werden muss (die hält das Lager spielfrei - wird also vom Bolzen eingepresst und sitzt auch nicht unbedingt lose - also erwärmen und dann erst austreiben, wobei man verdammt schlecht ran kommt).
    Übermorgen hab ich Termin zur Achsvermessung wo ich hoff, dass mich keine böse Überraschung erwartet.

    Mein Fazit: Wer sich die Arbeit selbst machen will und kann, sollte auf jeden Fall alle Verschleissteile in einem Rutsch angehen. Das waren die allerersten Reparatur an der Hinterachse nach 300.000 Km - da darf man dann schon mal ein paar Neuteile springen lassen, oder???!!!
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    Zuletzt geändert von earl; 27.10.2018, 21:01.

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  • Cosmic
    antwortet
    Danke nochmal für die Infos. Frage mich allerdings, wie man denn bei der Produktion des Rahmenteiles an das "4kant-Ding" zum anschweißen rangekommen ist?
    Naja, die Längsträger sind ja keine 4 kant rohre sondern zusammengesetzt aus mind. 2 Blechen. Die Muttern werden vor dem Verpunkten eingeheftet.

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  • earl
    antwortet
    Danke nochmal für die Infos. Frage mich allerdings, wie man denn bei der Produktion des Rahmenteiles an das "4kant-Ding" zum anschweißen rangekommen ist?

    Wenn sich das Bild vom Innenraum so zeigt, wie berichtet, muss ich dann wohl das alte Tonnenlager mal ausbrennen (Gummi raus), um eventuell von unten an die Geschichte ran zu kommen. Den Bolzen abflexen, will ich (solange was anderes noch möglich ist) lieber nicht, sonst kann ich den gar nicht mehr drehen.

    Bezüglich der Härte der Bolzen hab ich noch einen Tip: Nachdem ich schon am DPF mit normalen Bohrern gescheitert bin, hab ich mir HSSE-Bohrer von HAWERA (5% Kobalt - und keine aus China) besorgt. Beim Tauschen der Querlenker sind mir auch zwei Bolzen gebrochen, wovon einer ausgebohrt werden musste weil er nicht mehr aus dem Radträger (Alulegierung) rauswollte. Die fressen sich da bestens durch - man muss halt konsequent mit wenig Drehzahl und Kühlung a la Bohröl arbeiten.

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  • Cosmic
    antwortet
    Ne, die Mutter ist IM Träger abgerissen... das sind so 4kant Dinger die verpunktet werden. und die haben die gleiche Festigkeitsklasse wie die SChrauben, das ist echt ne scheiß Arbeit.

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  • sirius_300c
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    Wenn noch nicht abgerissen, dann heiß machen und mit dem Schlagschrauber. Hatte das selbe Problem an meinem Wintersubaru (jedoch 18 Jahre alt) als ich den Hinterachsträger gewechselt hab.

    Zwei von vier Schrauben sind mir abgerissen und in der Karosserie gesteckt.
    ​​​​​​Hab alles versucht, neue anschweißen etc.

    Von innen wär man nur durch Blech auflexen ran gekommen und dort wär auch keine Mutter gewesen sondern eine Art eingezogenes Gewinde.

    Habe es schlussendlich mühsam rausgebort und neues Gewinde geschnitten. Sind unzählige Bohrer bei drauf gegangen .

    Wird beim Dicken nicht großartig anders sein.
    Aber wenn abgerissen sollte die Schraube ja raus kommen und so würde ich nicht mehr fahren???

    ​​

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